Nabu Burgdorf-Lehrte-Uetze Pressespiegel 2021

 

10. Juli 2021 - Marktspiegel Burgdorf - Uetze (r/fh)

Fotowettewerb des Nabu

Bilder aus naturnahen Gärten gesucht

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Wer einen naturnahen Garten hat, bekommt mit etwas Glück auch Insekten vor die Kameralinse wie zum Beispiel diese Plattbauchlibelle.
FOTO: NABU

 

Burgdorf/Uetze (r/fh). Der Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze hat bereits im Mai zu dem Fotowettbewerb „Naturnaher Garten“ aufgerufen und freut sich weiterhin über Bilder. Gesucht werden Fotos aus naturnahen Gärten im Raum Burgdorf, Lehrte und Uetze. Sie sollen die Schönheit eines solchen Gartens zeigen oder veranschaulichen, welche Bedeutung solche Gärten für die Natur haben: Sie bieten Lebensraum für viele Insekten, wie Wildbienen, Käfer und Schmetterlinge, aber auch für Amphibien, Vögel und andere Tiere. Jeder Teilnehmer soll nur ein Bild einreichen. Die Fotos können digital per E-Mail an fotowettbewerb@nabu-burgdorf- lehrte-uetze.de geschickt werden. Einsendeschluss ist der 1. September. Die Gewinner werden mit einem Preis belohnt. Weitere Infos gibt es unter www.nabu- burgdorf-lehrte-uetze.de/ fotowettbewerb.

 

30. Juni 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Exkursion des Nabu: Ernst Schmidt nimmt Radfahrer mit in die Natur

 

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17. Juni 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Auf den Spuren der Wildbienen: Nabu bietet Exkursionen für Familien und Erwachsene

 

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15. Juni 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Kampf ums Burgdorfer Storchennest: Gibt es erstmals seit 2015 Nachwuchs?

 

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07. Juni 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Stadt geht gegen verbotene Schottergärten im Neubaugebiet vor

 

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06. Juni 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Nabu organisiert Besuch bei Störchen und Schleiereulen

 

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05. Juni 2021 - Marktspiegel Burgdorf - Uetze (r/gg)

Besuch am Brutplatz möglich

Naturkundliche Exkursion am 13. Juni

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Schleiereulen unter Beobachtung.
FOTO: NABU/E.ZANDER

 

Burgdorf-Lehrte-Uetze (r/gg). Der Nabu-Ortsverband lädt für Sonntag, 13. Juni, zu einer naturkundlichen Exkursion zu den Brutplätzen von Schleiereulen und Weißstörchen in Hänigsen ein. Experte Erhard Zander wird die Teilnehmer zunächst zu dem Storchennest bei der Bäckerei Laube führen, dann geht die Tour zu einem Nistkasten, in dem Schleiereulen ihre Jungen aufziehen. Meist befinden sich mehrere Jungvögel in den Kästen. Sie werden vor allem mit Mäusen großgezogen. Auf diesem ornithologischen Spaziergang, der etwa eineinhalb Stunden dauern wird, und der auch für Familien mit Kindern ganz besonders gut geeignet ist, erfahren die Teilnehmer viel Wissenswertes über das Leben dieser Vogelarten.

Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Kirche in Hänigsen. Während der Führung besteht Maskenpflicht. Eine Anmeldung ist erforderlich: ab Dienstag, 8. Juni, jeweils von 18 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer (05147) 1735.

 

29. Mai 2021 - Marktspiegel Burgdorf (r/gg)

Unterhaltsamer Spaziergang

Nabu-Ortsverband informiert zu Obstbaumarten

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Treffpunkt für die Nabu-Führung ist die Schautafel an der Eseringer Straße.
FOTO: NABU BURGDORF, LEHRTE, UETZE

 

Burgdorf-Lehrte-Uetze (r/gg). Am Sonntag, 6. Juni, können Naturinteressierte an einem Spaziergang über die Streuobstwiese in Burgdorf teilnehmen. Bernd Rose und Frank Di Bartolo vom Nabu- Ortsverband werden dabei Informationen zu den verschiedenen Obstbaumarten geben. Sie berichten über die Art der Bewässerung dieser Bäume, die in den vergangenen heißen und trockenen Sommern sehr wichtig war. Die Bäume und die Grünfläche sind ein guter Lebensraum für viele Bienen-Arten und andere Insekten, aber auch für Vögel, Mauswiesel und Fledermäuse. Seit Kurzem gibt es auch eine Benjeshecke auf dem Grundstück, die ein guter Rückzugsort für viele Tiere ist. Die Führung wird etwa zwei Stunden dauern. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Eseringer Straße in Burgdorf, direkt an der Streuobstwiese. Coronabedingt muss auf Abstandshaltung geachtet werden.

 

28. Mai 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Nabu zeigt Leben auf der Streuobstwiese

 

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23. Mai 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Das Hochmoor bei Katensen ist gerettet

 

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23. Mai 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Zum Schutz der Artenvielfalt: Feldraine sind Rückzugsorte für Wildtiere und keine Wege für Fußgänger und Radfahrer

 

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06. Mai 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Streitbarer Storch erschreckt Einwohner in Obershagen

 

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01. Mai 2021 - Marktspiegel Burgdorf (fh)

Natur aus der Tüte

Neue Naju-Gruppe bietet erste Aktion zum Thema „Vogelbestimmung“ an

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Nina Klinkhardt vom Naju-Team übergibt die Natur-Tüten an die Kinder.
FOTO: PRIVAT

 

Burgdorf (fh). Mit Malvorlagen, Rätseln, Infoheften und kleinen Forschungsaufgaben können die Kinder aus der neuen Ortsgruppe der Naturschutzjugend (Naju) jetzt die heimische Vogelwelt entdecken. Unter dem Motto „Natur aus der Tüte“ hat die Initiatorin und Leiterin Iris Darimont-Liebthal kürzlich abwechslungsreiches Material zusammengestellt. Zwölf Familien mit Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren sind am Aktionstag nach und nach auf die Streuobstwiese an der Eseringer Straße gekommen, um sich die Tüten abzuholen. „Wir hoffen, dass wir auf diese Weise zu spannenden Naturerlebnissen anregen können und sind gespannt auf die Rückmeldungen“, so Darimont- Liebthal.

Ende vergangenen Jahres hatte sie einen ersten Aufruf zur Gründung der Naju-Gruppe gestartet. Die Resonanz war so groß, dass sie gar nicht alle Anmeldungen berücksichtigen konnte, sondern eine Warteliste anlegen musste. Mittlerweile haben sich zwei weitere Betreuerinnen gemeldet, die das Angebot unterstützen möchten und rund 30 Kinder sind aufgenommen. Doch treffen konnte sich die neue Gruppe wegen der Corona-Epidemie noch nicht. Nachdem die Auftaktveranstaltung schon mehrmals verschoben werden musste, wollte das kleine Team um Darimont-Liebthal eigentlich Ende März mit dem Thema „Vogelbestimmung“ starten. „Wir hatten uns schon ein tolles Programm mit einem Parcours und mehreren Stationen ausgedacht“, sagt die Gruppenleiterin. Doch auch diesen Termin sagten sie aufgrund der Infektionslage wieder ab.

Doch sie wollten die Familien nicht noch länger vertrösten. Deshalb haben sie sich eine Alternative überlegt und wollen jetzt in regelmäßigen Abständen Tüten zu unterschiedlichen Themen rund um Tiere, Pflanzen und Natur zusammenstellen. Beim ersten Mal geht es in Anlehnung an die für März geplante Aktion um Vögel. „Damit können sich auch auf die Zählaktion ‚Stunde der Gartenvögel‘ vorbereiten, die vom 13. bis 16. Mai stattfindet“, so Darimont- Liebthal.

Die nächsten Tüten werden am Samstag, 8. Mai, von 11 bis 11.30 Uhr wieder auf der Streuobstwiese an der Eseringer Straße ausgegeben. Dann soll es um das Thema „Boden“ gehen. Die Aktion richtet sich nur an die Mitglieder der Naju-Gruppe. „Und auch für die folgenden Termine habe ich schon viele Ideen im Kopf“, sagt Darimont-Liebthal. Trotzdem hoffe sie, dass bald auch die ersten Treffen möglich werden. Geplant sind dann zum Beispiel Fahrradtouren oder kleine Ausflüge, beispielsweise zur Eilenriedestation oder zum Park der Sinne in Laatzen.

Die Naju-Gruppe gehört zum Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze. Weitere Infos gibt es per E-Mail an E-Mail jugend@nabu

 

01. Mai 2021 - Marktspiegel Burgdorf (fh)

Abschuss einer jungen Wölfin

Tier gehörte vermutlich zum Burgdorfer Rudel / Nabu kritisiert das Vorgehen / Jäger erhalten Drohungen

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Das Foto zeigt eine junge Wölfin aus einem Rudel in Sachsen.
SYMBOLBILD: NABU/MICHAEL HAMANN

 

Burgdorf (fh). Das Niedersächsische Umweltministerium hat den Abschuss einer jungen Wölfin bekannt gegeben. Sie wurde in der Nacht zu Donnerstag, 22. April, getötet. Das Tier sei etwa ein Jahr alt und nicht trächtig gewesen. Es gehörte vermutlich zu dem Rudel, das im Burgdorfer Holz beheimatet ist. Mit Sicherheit lässt sich das aber erst sagen, wenn die genetische Untersuchung mittels Gewebeprobe abgeschlossen ist. Das Ergebnis soll voraussichtlich spätestens bis zum 9. Mai vorliegen.

Laut dem Niedersächsischen Umweltministerium war der Abschuss „von der geltenden Rechtslage nach dem Bundesnaturschutzgesetz vollumfänglich gedeckt“. Nach zahlreichen Weidetierrissen rund um das Burgdorfer Holz hatte der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) für das Rudel eine Ausnahmegenehmigung zur Entnahme erteilt, so die juristische Bezeichnung für die gezielte Tötung.

Allerdings bezog sie sich nur auf die beiden Elterntiere. Für den Rüden GW 950m gilt sie seit dem 31. März. Für die Fähe GW 1423f sollte sie erst zum 1. Juli in Kraft treten, um sicherzustellen, dass sie nicht getötet wird, wenn sie trächtig ist oder ihre Jungen säugt. Befristet ist die Genehmigung für beide Tiere bis zum 31. August. Nach dem Abschuss ist sie nun vorerst ausgesetzt.

Bei der getöteten Wölfin handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht um die besagte Fähe, sondern um eine ihrer Töchter. Zum Zeitpunkt des Abschusses lag demnach weder explizit für sie noch für ein anderes weibliches Tier aus dem Rudel eine Genehmigung vor. Allerdings sei es im Gelände auf Entfernung nicht möglich, einen Wolf zweifelsfrei zu identifizieren, heißt es aus dem Umweltministerium. Selbst die Unterscheidung von weiblichen und männlichen Tieren könne nicht gewährleistet werden.

Deshalb sei in erster Linie die zeitliche und räumliche Nähe zu Nutztierrissen ausschlaggebend. Die Genehmigung beschränke sich deshalb auf einen klar definierten Teil des Kernterritoriums des Burgdorfer Rudels in einigen Kommunen der Region Hannover sowie des Landkreises Peine. Außerdem dürfe die Tötung nur von geeigneten Personen entsprechend der Vorschriften vorgenommen werden. Beide Kriterien seien bei dem Abschuss in der Nacht zum 22. April erfüllt gewesen, weshalb das Ministerium ihn als rechtmäßig einstuft.

Nabu fordert Offenlegung der Genehmigungen

Der Naturschutzbund (Nabu) Niedersachsen kritisiert diese Bewertung. Es sei nicht nachvollziehbar, dass es keinerlei Konsequenzen habe, wenn der „falsche“ Wolf erschossen werde. „Die Landesregierung scheint gewillt zu sein, diese Kollateralschäden beim Wolf billigend in Kauf zu nehmen. Wie dies mit europäischem und deutschem Recht vereinbar sein soll, erschließt sich mir nicht“, so der Vorsitzende des Landesverbandes Holger Buschmann. Der Wolf sei sowohl nach internationalem als auch nach nationalem Recht streng geschützt. Außerdem bemängelt der Nabu, dass das Umweltministerium die Abschussgenehmigungen geheim halte und fordert Einsicht in die entsprechenden Dokumente.

Der Vorsitzende des Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze Michael Scheer-Behrens lehnt die Abschüsse ab. „Es ist nicht nur fraglich, ob das gemäß dem europäischen Recht überhaupt zulässig ist, sondern auch ob es zielführend ist“, sagt er. Wenn einzelne Tiere getötet würden, hörten die Nutztierrisse nicht unbedingt auf. Ganz im Gegenteil könnte das sogar Unruhe in das Rudel und damit neue Probleme mit sich bringen. „Derzeit geht von den Wölfen im Burgdorfer Holz keine besondere Gefährdung aus. Mit speziellen Zäunen können Weidetiere ausreichend geschützt werden“, zeigt sich Scheer-Behrens überzeugt.

Burgdorfer Jäger erhalten Drohungen

In den Sozialen Medien haben radikale Wolfsschützer indes Beiträge veröffentlicht, in denen einzelne Jagdpächter namentlich genannt werden. „Es wird suggeriert, dass sie etwas mit dem Abschuss zu tun hätten. Zwischen den Zeilen wird zu Gewalt und Sachbeschädigung aufgerufen“, sagt Oliver Brand von der Jägerschaft Burgdorf. Letzteres sei auch in die Tat umgesetzt worden: Nach dem Abschuss seien im Bereich des Burgdorfer Holzes einige Hochsitze umgekippt oder beschädigt, an anderen seien Zettel mit Drohungen angebracht worden: „Finger weg vom Wolf. Sonst gehen eure Hochsitze in Flammen auf. Wir kriegen es raus, wer geschossen hat“, ist dort zu lesen. „Wir sind betroffen, dass einige Menschen hier vor Ort zu solchen Mitteln greifen. Hier werden derzeit Grenzen überschritten und menschlicher Anstand missachtet“, sagt Brandt.

Die Jägerschaft Burgdorf erwarte vom Nabu, dass er sich von Gewaltaufrufen, Drohungen und Sachbeschädigungen deutlich distanziere. „Diese Vorfälle sind mir nicht bekannt. Das lehnen wir entschieden ab und distanzieren uns ausdrücklich davon. Wir wünschen uns eine sachliche Auseinandersetzung“, sagt der Vorsitzende des Nabu-Ortsverbands Scheer-Behrens.

Die Nutztierrisse des Burgdorfer Rudels

Seit dem Herbst 2019 war es im Territorium des Burgdorfer Rudels vermehrt zu Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere gekommen, bei denen auch immer wieder der zumutbare Herdenschutz überwunden wurde. Dabei haben Wölfe nicht nur kleinere Nutztiere wie Schafe und Gehegewild erbeutet, sondern wiederholt Rinder und vor allem Pferde gerissen. Das wertet das Umweltministerium als besondere Ausnahme, weil Pferde und Rinder als wehrhafte Tiere gelten und weitaus seltener von Wölfen attackiert werden.

Aus den DNA-Analysen und den vorgefundenen Rissbildern ging hervor, dass unter anderem die beiden Elterntiere des Rudels, der Rüde GW950m und die Fähe GW1423f an den Rissen beteiligt waren. Der Gesamtschaden, der mit hoher Wahrscheinlichkeit auf diese beiden Tiere zurückgehe, belaufe sich bisher auf rund 9.260 Euro. Weitere Risse würden derzeit noch untersucht. Vor diesem Hintergrund hat der NLWKN die artenschutzrechtliche Ausnahmegenehmigung zur Entnahme der beiden Wölfe erteilt, um zu verhindern, dass sie die untypischen Jagdtechniken an ihre Jungen weitergeben.

 

29. April 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Zwitschern aus dem Lautsprecher weist Schwalben Weg zu Nisthilfen

 

Link zum Online-Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

 

24. April 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Fotowettbewerb: Der Nabu sucht die schönsten naturnahen Gärten

 

Link zum Online-Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

 

19. April 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Naturschutzbund ist gegen neue Windräder im Otzer Bruch

 

Link zum Online-Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

 

10. April 2021 - Marktspiegel Burgdorf (fh)

Totholz erwacht zum Leben

Die Nabu-Ortsgruppe hat auf der Streuobstwiese an der Eseringer Straße eine Benjes-Hecke angelegt

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Nabu-Mitglied Stefan Auerbach (von links) erläutert Bürgermeister Armin Pollehn und Stefanie Riessler von der Tiefbauabteilung das Prinzip der Benjes-Hecke. Auch Thomas Degro, Dieter Kleinschmidt und Bernd Rose vom Nabu sind bei der kleinen Führung über die Burgdorfer Streuobstwiese dabei.
FOTO: FRANKA HAAK

 

Burgdorf (fh). Wenn im Laufe der nächsten Wochen die Apfelbäume erblühen, ist die Streuobstwiese an der Eseringer Straße nahe dem Stadtpark wieder ein ganz besonderer Blickfang. Vor allem an warmen Frühlingstagen lädt die kleine Sitzgruppe am Rand der Fläche Fußgänger und Radfahrer dann zum Verweilen und Genießen ein. Aber auch abseits der Obstbäume hat die Wiese einiges zu bieten: In den Steinhaufen im hinteren Teil nahe der Aue finden beispielsweise Mauswiesel und andere Kleintiere Unterschlupf. Wer Glück hat, entdeckt vielleicht auch eine Eidechse, die sich dort sonnt. Und in einem großen Insektenhotel können Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten sich im Winter verkriechen und im Sommer ihre Eier ablegen.

Kürzlich ist nun noch ein neues Element hinzugekommen: eine sogenannte Benjes-Hecke. Sie besteht nicht aus eingepflanzten Büschen und Sträuchern, sondern aus aufgeschichteten Ästen und Zweigen, die beim Schnitt der Obstbäume und der Gehölze auf der benachbarten Fläche anfallen. Thomas Degro und Stefan Auerbach vom Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze haben sie kürzlich angelegt. „Ich wohne ganz in der Nähe. Deshalb kümmere ich mich um die Streuobstwiese und schaue regelmäßig nach dem Rechten“, so Degro.

Er habe schon länger darüber nachgedacht, dass es eigentlich zu schade sei, den Obstbaumschnitt als Grüngut zu entsorgen. Schließlich biete das sogenannte Totholz vielen Tieren, Pilzen und Kleinstlebewesen einen Lebensraum, sei also alles andere als tot. Und so machte er sich kürzlich zusammen mit Stefan Auerbach an die Arbeit. „Man muss ehrlicherweise sagen dass die Corona-Epidemie das wohl etwas beschleunigt hat, weil jetzt viele andere Aktivitäten ausfallen und wir dadurch die nötige Zeit hatten“, sagen die beiden.

Zuerst haben sie im Abstand von etwa einem Meter zwei Reihen aus dicken Ästen in den Boden gesteckt. Zwischen diese Pfosten flochten sie dann dünne biegsame Zweige. Innerhalb dieser Begrenzungen schichteten sie dann den Baum- und Strauchschnitt auf, der auf der Obstwiese und auf der benachbarten Fläche angefallen war. Etwa vier halbe Tage haben die beiden Nabu-Mitglieder damit zugebracht – und ihr Einsatz hat sich offenbar gelohnt. „Kaum dass sie angelegt ist, kommen auch schon die ersten Vögel und nehmen sie in Beschlag“, hat Degro beobachtet.

Und im Laufe der nächsten Monate werde das Totholz dann mehr und mehr zu neuem Leben erwachen. „Im Innern werden sich schon bald Käfer, Wildbienen und viele andere Insekten, aber auch Spinnen und Würmer tummeln und sich an die Zersetzungsarbeit machen“, beschreibt Auerbach. Das Holz beginne dann zu verrotten und falle zusammen. „Oben können wir mit der Zeit neue Zweige und Äste nachlegen“, sagt der Naturschützer. Gleichzeitig würden auch allerhand Samen vom Wind und von den Tieren herangetragen, sodass sich neue Pflanzen ansiedelten und die Totholzhecke nach und nach begrünten. „Später besiedeln Amphibien, Reptilien, Igel und Haselmäuse die Hecke“, erläutert Degro und fasst zusammen: „Nach einigen Jahren wird so eine artenreiche Tier- und Pflanzengesellschaft am Rande der Obstbaumwiese entstehen.“

Der Nabu hat die Fläche an der Eseringer Straße 2014 von der Stadt Burgdorf bekommen und dort eine Streuobstwiese angelegt. Insgesamt wurden auf dem Gelände seitdem rund 150 Obstbäume gepflanzt, unter anderem alte Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumensorten. Um das finanzieren zu können, hat der Nabu 15-jährige Baumpatenschaften vergeben, die jeweils die Anschaffungskosten von 75 Euro decken.

Großzügige Unterstützung kam außerdem immer wieder von der Bingo-Umweltstiftung, die nicht nur die Anpflanzung der Streuobstwiese bezuschusst hat, sondern beispielsweise auch die großen Lehrtafeln am Rand und die Bewässerung. „Insgesamt hat sie uns bei der Streuobstwiese im Laufe der vergangenen sieben Jahre mit etwa 30.000 Euro unter die Arme gegriffen“, sagt Bernd Rose vom Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze. Er selbst kümmert sich schwerpunktmäßig um die Fledermäuse im Altkreis und tatsächlich hat er auch im hinteren Teil der Streuobstwiese einen Fledermaus- Nistkasten aufgestellt.

Die Stadt stellte indes nicht nur die Fläche zur Verfügung, sondern dem Nabu bei Bedarf auch ganz unbürokratisch geholfen. „Die Bauhofmitarbeiter haben uns zum Beispiel das Material für die drei großen Steinhaufen gebracht, in denen jetzt das Mauswiesel und andere Tiere Unterschlupf finden“, lobt Rose.

2017 fiel noch einmal eine größere Investition an. Der Nabu ließ einen Brunnen bohren und verlegte Tropfschläuche zu den einzelnen Bäumen. „Wenn wir das vier Stunden laufen lassen, bekommt jeder Baum rund 100 Liter Wasser. Das ist sehr effizient, weil wir damit ganz punktuell gießen“, erläutert Rose. In den zurückliegenden heißen und trockenen Sommern hat sich das besonders ausgezahlt. „Ohne dieses System hätten wir da wahrscheinlich fast einen Totalausfall gehabt. So sind hingegen alle Bäume durchgekommen“, sagt der Naturschützer. Die nächsten vier bis fünf Jahre müsse noch bewässert werden, danach reichten die Wurzeln weit genug nach unten, um die Bäume aus der Tiefe zu versorgen.

Außerdem bildeten die Bäume von Jahr zu Jahr mehr Früchte. „Bisher war die Ernte noch sehr überschaubar, aber im siebten oder achten Jahr dürfte es jetzt bald deutlich mehr werden“, so Rose.

 

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Große Steinhaufen am Rand der Streuobstwiese bieten unter anderem dem Mauswiesel Unterschlupf.
FOTO: FRANKA HAAK

 

09. April 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Nabu errichtet eine Totholzhecke an der Streuobstwiese

 

Link zum Online-Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

 

31. März 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Diebstahl auf der Streuobstwiese: Nabu vermisst Tropfschläuche

 

Link zum Online-Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

 

20. März 2021 - Marktspiegel Burgdorf (r/fh)

Ein Turm für die Mehlschwalben

Nabu hat auf dem Gelände der Kita Pusteblume Nistmöglichkeiten geschaffen

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Ehrenamtliche von der Nabu-Ortsgruppe bauen den neuen Schwalbenturm auf.
FOTO: PRIVAT

 

Burgdorf (r/fh). Der Nabu Burgdorf, Lehrte, Uetze hat auf dem Gelände der Kita Pusteblume einen Schwalbenturm mit rund 30 Kunstnestern aufgestellt. Das Grundstück am Iseweg in der Weststadt haben die Naturschützer ausgewählt, weil Mehlschwalben immer wieder versuchen, an den dortigen Mehrfamilienhäusern zu brüten – doch meist ohne Erfolg.

Aufgrund der Trockenheit im Frühjahr und Sommer haben Schwalben zusehends Schwierigkeiten, nassen Lehm für den Bau ihrer Nester zu finden. Deshalb fehlt ihnen oft die Stabilität oder sie fallen sogar ab. „Die Schwalben sind manchmal nur damit beschäftigt, ihre Nester auszubessern oder ganz neu zu bauen und kommen gar nicht zum Brüten“, beschreibt Schwalbenexpertin Dagmar Hartman von der Nabu-Ortsgruppe.

Der Nabu hat deshalb das Gespräch mit Hauseigentümern und Anwohnern gesucht. „Gemeinsam haben wir eine tolle Lösung gefunden. Es wurde beschlossen, dass bei der nächsten Fassadenrenovierung, in Bereichen an denen es nicht zu Konflikten kommen kann, gezielt Kunstnester angebracht werden“, sagt Hartman. An den unteren Fassadenteilen einiger Häuser sind seit Jahren Netze installiert, um den Nestbau dort zu verhindern. Denn Kot und Dreck haben in der Vergangenheit für Ärger gesorgt. In den Bereichen über Fenstern und Eingängen sollen diese Vergrämungsmaßnahmen erhalten bleiben, dafür wolle man den Schwalben mit den Kunstnester an geeigneten Stellen künftig gezielt „unter die Flügel greifen“, so Hartmann.

Damit die Schwalben aber nicht bis zur Fassadensanierung warten müssen, hat der Nabu nun in unmittelbarer Nähe, auf dem Kita-Gelände, einen Schwalbenturm aufgebaut. Um die Kosten möglichst gering zu halten, haben die Mitglieder einen ausgemusterten Laternenpfahl als Mast verwendet. Damit sich die Chancen einer Ansiedlung zusätzlich erhöhen, wurde außerdem ein Lautsprecher unterhalb der Nester installiert. Gerd Müller vom Freiwilligenzentrum hat diese Anlockstation ehrenamtlich für den Nabu gebaut. Nun können, mit einer Zeitschaltuhr gesteuert, die Rufe von Mehlschwalben erklingen.

Auch die Kita-Leiterin Gabriele Kühnberg hofft, dass der Turm angenommen wird. „Ich hatte am Anfang durchaus auch Vorbehalte“, gibt sie zu. Aber mit ausführlichen Informationen und guten Argumenten habe der Nabu sie überzeugt. Ein entscheidender Punkt für sie: Auf ihren Wunsch hin sei ein Platz abseits der Wege und Spielflächen gewählt worden. „Dort stört es uns nicht, wenn der Bereich um das Nest herum im Sommer mit Kot verdreckt ist“, sagt sie.

Schon jetzt sei das Nest bei den Kindern in der Notbetreuung ein Thema. „Sie fragen natürlich, was das ist und wir erklären ihnen die Hintergründe“, so Kühnberg. Wenn dort dann tatsächlich Schwalben brüten, wolle sie das auch in die pädagogische Arbeit einbeziehen. „Vielleicht auch in Zusammenarbeit mit dem Nabu“, sag sie. Auch bisher bestünden schon enge Kontakte zu der Ortsgruppe. „Wir haben in der Kita beispielsweise einen Natur-Schaukasten, eine Schmetterlingsammlung und auf dem Außengelände Nistkästen in den Bäumen, die Ernst Schmidt vom Nabu einmal im Jahr mit den Kindern sauber macht“, so Kühnberg.

 

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Ernst Schmidt von der Nabu-Ortsgruppe montiert das Dach über den Kunstnestern am neuen Schwalbenturm.
FOTO: PRIVAT

 

20. März 2021 - Neue Woche Burgdorf (r/pa)

Futterstellen für Schleiereulen

Tiere verhungern bei Schnee bereits nach 7 Tagen

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Eine Schleiereule im Anflug.
Foto: Erhard Zander

 

Region Hannover (r/pa). Als Beutegreifer ernähren sich die Schleiereulen zu 97% nur von Mäusen. Schon Schneehöhen über 7 cm schneiden Schleiereulen, die auch sehr kälteempfindlich sind, von ihren Beutetieren ab, so dass sie nach 7 Tagen ohne Nahrung verhungern.

In dem sehr kalten und schneereichen Winter 1978/79 sind bei uns in Norddeutschland über 95% der Schleiereulen verhungert. Damit diese Situation in diesem Winter nicht wieder entsteht, haben Dieter Kleinschmidt und Erhard Zander in den Ortschaften Uetze, Hänigsen, Obershagen, Weferlingsen, Steinwedel und Immensen Futterstellen in den Scheunen der Landwirte für die Schleiereulen eingerichtet. Diese Futterstellen mussten immer abends, wenn es dunkel ist, mit lebenden weißen Mäusen belegt werden, die auch gut von den Schleiereulen angenommen wurden. Schleiereulen nehmen nur lebende Nahrung zu sich.

Solche Aktionen können nur punktuell durchgeführt werden und auch nur dort, wo sich die Tiere aufhalten. Wir hoffen, dass viele Schleiereulen den schneereichen und kalten Winter durch unsere angebotene Hilfe überlebt haben.

 

18. März 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Deshalb sammelt Charly Wachsmuth Kröten ein

 

Link zum Online-Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

 

07. März 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Naturschützer bauen Krötenschutzzaun am Ramlinger Waldbad auf

 

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06. März 2021 - Marktspiegel Burgdorf (r/gg)

„Singvögel erkennen“

Erste Naju-aktion im Ortsverband

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Vogel-Kandidat der Top 10 für die Wahl zum Vogel des Jahres 2021 ist das Rotkehlchen.
FOTO: NABU/WILLI ROLFES

 

Burgdorf-Lehrte-Uetze (r/ gg). Nach dem Aufruf zur Namensfindung und Gründung einer neuen NAJU-Kindergruppe für Burgdorf-Lehrte-Uetze, gab es im NABU-Ortsverband viele Rückmeldungen. Eine Warteliste wurde erstellt. Der Zuspruch freute die Jugendleiterin Iris Darimont- Liebthal sehr. Sie sagt: „Das spiegelt ein großes Interesse an der aktuellen Umweltbildung des NABU wider und den Wissensdurst der Kinder zu Fragen rund um die Natur.

Wir werden uns dann gemeinsam mit den Kindern einen Gruppennamen überlegen, denn die Einsendung von Vorschlägen stand bei den Eltern für eine Anmeldung gar nicht an erster Stelle.“ Weil sich Betreuer gemeldet haben, kann die Gruppengröße auf 25 bis 30 Kinder erweitert werden. Aktuell bereitet das Team das erste Treffen, Corona bedingt verschoben, für Ende März vor: Das Thema „Vögel beobachten, Vogelfedern bestimmen, Singvögel erkennen“ passt dann genau zur Jahreszeit. Denn auch die Wahl zum „Vogel des Jahres 2021“ ist noch bis zum 19. März möglich, gefolgt von „Stunde der Gartenvögel“ vom 13. bis 16. Mai. Das aktuelle Programm für „Kleine Naturforscher“ im Alter von sechs bis zwölf Jahren steht demnächst auch als Download zur Verfügung. Um eine verbindliche Anmeldung für die jeweiligen Termine wird vorher gebeten. Fragen werden unter E-Mail jugend@nabu-burgdorf- lehrte-uetze.de beantwortet.

 

04. März 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Naturschutzbund errichtet Schwalbenturm als Bruthilfe

 

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24. Februar 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Naturschutzbund füttert Schleiereulen mit Mäusen

 

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13. Februar 2021 - Neue Woche Burgdorf (r/pa)

Neue NAJU - Kindergruppe

Großes Interesse an Umweltbildung des NABU

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Die Blaumeise wird u. a. auf dem Programm der neuen NAJU-Kindergruppe im Frühjahr stehen.
Foto: Kathy Büscher

 

Burgdorf/Lehrte/Uetze (r/pa). Nach dem Aufruf zur Namensfindung und Gründung einer neuen NAJU-Kindergruppe für Burgdorf- Lehrte-Uetze erreichte den NABU-Ortsverband auf die Zeitungsartikel Ende Dezember hin eine große Anzahl von Rückmeldungen. So viele, dass eine Warteliste angelegt werden musste.

Besonders die damit verbundenen positiven Stimmen und der Zuspruch der Eltern freuten die Jugendleiterin Iris Darimont-Liebthal sehr: „Das spiegelt ein großes Interesse an der aktuellen Umweltbildung des NABU wider und den Wissensdurst der Kinder zu Fragen rund um die Natur. Wir werden uns gemeinsam mit den Kindern einen Gruppennamen überlegen, denn die Einsendung von Vorschlägen stand bei den Eltern für eine Anmeldung gar nicht an erster Stelle.“

Durch die Zeitungsartikel haben sich erfreulicherweise außerdem weitere Mitstreiter/innen gefunden, die sich aktiv als Betreuer/innen einsetzen wollen. Somit kann die Gruppengröße auf 25 bis 30 Kinder erweitert werden! Aktuell bereitet das Team das erste Treffen, Corona bedingt verschoben, für Ende März vor: Das Thema „Vögel beobachten, Vogelfedern bestimmen, Singvögel erkennen“ passt dann genau zur Jahreszeit. Denn auch die Wahl zum „Vogel des Jahres 2021“ ist noch bis zum 19. März möglich, gefolgt von der „Stunde der Gartenvögel“ vom 13. bis 16. Mai.

Das aktuelle Programm für „Kleine Naturforscher“ im Alter von sechs bis zwölf Jahren steht demnächst auch als Download zur Verfügung. Um eine verbindliche Anmeldung für die jeweiligen Termine wird vorher gebeten. Fragen werden unter jugend@ nabu-burgdorf-lehrte-uetze. de gerne beantwortet. Das Team freut sich auf die Aktionen mit den Kindern und hofft, diese dann mit den nötigen Hygienemaßnahmen endlich umsetzen zu können.

 

11. Februar 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Fledermäuse halten Winterschlaf im alten Bunker auf dem einstigen Gasolin-Gelände in Dollbergen

 

Link zum Online-Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

 

11. Februar 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Nabu legt Warteliste für neue Kindergruppe an

 

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30. Januar 2021 - Neue Woche Burgdorf

Arbeitseinsatz des NABU

 

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Arbeitseinsatz in Wackerwinkel

 

In den letzten Monaten mussten viele Veranstaltungen des NABU Burgdorf, Lehrte, Uetze, z.B. Exkursionen und Vorträge, wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden. Aber die Arbeitseinsätze zur Instandhaltung von Streuobstwiesen und Teichen müssen stattfinden, um die Natur zu unterstützen. Deshalb trafen sich im Januar 10 NABU-Mitglieder an einem Teich in der Kieskuhle Wackerwinkel bei Uetze. Unter Einhaltung der Coronaregeln wurde dort der Uferbereich des Teiches frei geschnitten. Das ist eine Arbeit, die etwa alle 5 Jahre gemacht werden muss. Äste und Zweige von Bäumen und Hecken wurden entfernt. Das ist notwendig, damit ab dem Frühjahr genug Sonnenlicht ins Wasser gelangen und es aufwärmen kann. Dadurch kann sich der Laich, den die Amphibien in das Wasser ablegen, gut entwickeln. Auch zu viel Laubeintrag ist für das Gewässer nicht gut. Die geschnittenen Äste und Zweige wurden dann an den Seitenrändern aufgeschichtet und bieten dann gute Versteckmöglichkeiten für Tiere. Der Teich, an dem gearbeitet wurde, gehört nicht dem Verein; er zahlt 250 Euro Pacht pro Jahr dafür, die aber vom Besitzer regelmäßig wieder gespendet werden. (Foto oben)

 

26. Januar 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Nabu-Mitglieder pflegen ihre Biotope auch in der Corona-Pandemie

 

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19. Januar 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Tödliche Gefahr für Vögel und Insekten: Nabu rät zu maßvollem Gebrauch von Außenbeleuchtung

 

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16. Januar 2021 - Marktspiegel Burgdorf (r/fh)

Unterschriften für Artenvielfalt

Grüne und Nabu haben Volksbegehren beendet

Burgdorf (r/fh). Innerhalb von sechs Monaten haben 2300 Burgdorfer für das Volksbegehren Artenvielfalt unterschrieben, also zehn Prozent der Landtags-Wahlberechtigten. In ganz Niedersachsen gab es über 160.000 Unterstützer. Bis zum Stichtag am Mitte November haben der Naturschutzbund (Nabu), Bündnis 90/Die Grünen und ihre Partner ihr Etappenziel damit bei weitem übertroffen.

Denn landesweit wären schon 25.000 Unterschriften ausreichend gewesen, damit das Volksbegehren in die zweite Runde gehen kann. Die Initiatoren hätten dann noch einmal sechs Monate Zeit gehabt, um das Quorum von zehn Prozent zu erreichen und damit einen Bürgerentscheid herbeizuführen. Dafür wären in ganz Niedersachsen insgesamt rund 610.000 Unterschriften nötig gewesen.

Doch auf diesen Schritt verzichten Nabu und Grüne jetzt! Nachdem der Landtag das Gesetz zum „Niedersächsischen Weg“ verabschiedet hat, haben sie das Volksbegehren kürzlich beendet. „Gemeinsam haben wir einen der größten Erfolge in der Geschichte des Naturschutzes in Niedersachsen erreicht“, resümieren der Ortsverein von Bündnis 90/Die Grünen und die Nabu Ortsgruppe in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Sie zeigen sich überzeugt, dass ohne den Druck des Volksbegehrens längst nicht so viel erreicht worden wäre. „Auch wenn wir nicht zu 100 Prozent unsere Ziele erreicht haben, so sind die jetzt beschlossenen Änderungen im Naturschutz-, Wald- und Wassergesetz eine deutliche Verbesserung für die Tier- und Pflanzenarten in Niedersachsen“, betont Ernst Schmidt vom Nabu.

Auf den „Niedersächsischen Weg“ hatten sich die niedersächsische Landesregierung, das Landvolk, die Landwirtschaftskammer sowie die Naturschutzverbände Nabu und BUND in monatelangen Verhandlungen geeinigt. Darin werden viele Vorschläge aus dem Volksbegehren aufgegriffen, aber auch Zugeständnisse an die Bauern gemacht. Landvolk und Bauernverband hatten kritisiert, dass der Nabu das Volksbegehren unterstützte, nachdem er dem Kompromiss bereits zugestimmt hatte. Doch die Naturschützer argumentierten, dass sie damit den Druck aufrecht erhalten wollten, bis der Landtag zugestimmt habe.

Als wichtigste Punkte des neuen Gesetztes sehen Nabu und Grüne: den besseren Schutz von Grünland und artenreiche Wiesen sowie Gewässerrandstreifen, das Verbot von Pestiziden in wichtigen Naturbereichen, einen erweiterten Wiesenvogelschutz sowie die Förderung von heimischen Baumarten und Ökolandbau. „Klar ist: Das Insekten- und Artensterben ist nach wie vor dramatisch und nicht mit dem heutigen Tag beendet. Wir werden uns weiter für besseren Natur- und Artenschutz – bestenfalls in guter Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft im Land und hier vor Ort – einsetzen“, kündigt Bernd Rose vom Nabu an.

 

09. Januar 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Farbenprächtiger Eisvogel geht auf Fischjagd in einem Gartenteich

 

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03. Januar 2021 - Hannoversche Allgemeine Zeitung

Stunde der Wintervögel: Jeder darf bei der Nabu-Aktion mitzählen

 

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