Nabu Burgdorf-Lehrte-Uetze Schleiereulen

 

21. Februar 2021

Fütterung der Schleiereulen mit Mäusen

 

p-2021-02-21-02

Schleiereulen
Foto: NABU / E.Zander

 

Als Beutegreifer ernähren sich die Schleiereulen zu 97% nur von Mäusen. Schon Schneehöhen über 7 cm schneiden Schleiereulen, die auch sehr kälteempfindlich sind, von ihren Beutetieren ab, so dass sie nach 7 Tagen ohne Nahrung verhungern.

In dem sehr kalten und schneereichen Winter 1978/79 sind bei uns in Norddeutschland über 95% der Schleiereulen verhungert. Damit diese Situation in diesem Winter nicht wieder entsteht, haben Dieter Kleinschmidt und Erhard Zander in den Ortschaften Uetze, Hänigsen, Obershagen, Weferlingsen, Steinwedel und Immensen Futterstellen in den Scheunen der Landwirte für die Schleiereulen eingerichtet.

Diese Futterstellen mussten immer abends, wenn es dunkel ist, mit lebenden weißen Mäusen belegt werden, die auch gut von den Schleiereulen angenommen wurden. Schleiereulen nehmen nur lebende Nahrung zu sich.

Solche Aktionen können nur punktuell durchgeführt werden und auch nur dort, wo sich die Tiere aufhalten. Wir hoffen, dass viele Schleiereulen den schneereichen und kalten Winter durch unsere angebotene Hilfe überlebt haben.